Bigum Jaettestue

Das Hünengrab bei Bigum.
Die Hünengrabkammer ist aus 10 Tragsteinen und 3 Decksteinen aufgebaut und hat einen 4 m langen, schmalen Gang nach Osten, in dem ein Deckstein ganz innen bei der Kammer erhalten ist.


Das Hünengrab wurde 1914 ausgegraben und restauriert, und man fand heraus, dass um den ursprünglichen Hügel, auf dem das Hünengrab stand, meterhohe Steine gestanden haben, die durch eine Trockenmauer voneinander getrennt und durch grosse, waagerecht liegende Steine miteinander verbunden waren. Diese bildeten eine Art Umrandung um den Hügel. Viele hunderte Jahre später, als die Erde des Hügels sich nach unten bewegt und alle Steine bedeckt hatte, vergrösserte man den Hügel, und man setzte eine neue Reihe von kleineren Randsteinen auf die alten. Zwischen diesen Steinen befand sich ein Schalenstein mit 15 Schalengruben und einigen gewundenen Figuren; er ist heute im Nationalmuseum zu sehen.

Das Hünengrab wurde während dreier Perioden mit einem Zwischenraum von 1000 Jahren für Begräbnisse benutzt. Auf dem Boden der Kammer fand man eine zentimeterdicke Schicht aus völlig aufgelösten Skelettresten und etwa 75 Bernsteinperlen. 1000 Jahre später waren diese von einer 20-40 cm dicken Erdschicht bedeckt, und darauf wurden erneut Menschen begraben, bei denen man u.a. 8 Feuersteindolche fand. In der jüngeren Bronzezeit diente das Hünengrab zum letzten Mal als Grabplatz. Eine Urne mit verbrannten Knochen und Bronzeschmuckgegenständen wurde dicht neben dem Gang in den Hügel gegraben. Der Hügel ist nicht ganz ausgegraben, so dass sich hier durchaus weitere Urnengräber befinden können. Er wurde 1990 zum letzten Mal restauriert. Denken Sie daran, eine Taschenlampe mitzubringen.

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