Bølling See

Bølling See

Am Bølling See treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Der neue Bølling See entstand durch den Schutz und die Renaturierung des großen Wiesen- und Moorgebiets im Tal Funder Ådal, und heute ist die 360 ha große Wasserfläche ein wahres Eldorado für Vögel und Fische.

Die Entstehung des Bølling Sees

Ursprünglich hatte die Eiszeit einen kleineren See im Gebiet hinterlassen, der jedoch im Zuge der Krise des Landes nach dem Krieg von 1864 arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. In den 1870er Jahren legte man den See trocken, um fruchtbaren Boden für die Heuernte zu gewinnen und den Torf des Hochmoors abzubauen.

In den folgenden 100 Jahren fiel der größte Teil des Hochmoors der prosperierenden Torfindustrie zum Opfer. Nur ein kleiner Rest des Hochmoors ist heute noch am Nordufer des Sees zu erkennen, wo Sie einen Spaziergang über das alte Moorgebiet machen können.

Die Klosterlundkultur

Besonders bekannt ist der Bølling See für eine der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturen des Landes, die über einen Zeitraum von 1.000 Jahren am Rande des sumpfigen Wiesengebiets siedelte. Der Fund dieser Siedlung hat der Kultur den Namen Klosterlundkultur verliehen, der bei Archäologen international bekannt ist.

Durch markierte Wege, Aussichtspunkte, Picknickhütten und Infotafeln kann man die vielen Naturerlebnisse und die reiche Kulturgeschichte der Gegend noch besser genießen. Westlich der Hochspannungsleitung darf man im Übrigen mit Rute und Schnur im See angeln. Auch das Baden ist hier erlaubt.

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