Ved Kong Knaps Dige

Wanderetape Thorning-Funder Kirkeby

Foto: Hærvejen

Auf dem Weg von den Plantagen westlich von Thorning nach Tollund, westlich von Funder Kirkeby gehen Sie u. A. auf der Grathe Heide wo berühmte Königsschlachten stattgefunden haben. Am Bølling See gibt es ein großes Renaturierungsprojekt.

König Knaps Dige
Am Wasserlauf Haller Å liegt eine friedliche Furt und ein 200 Meter langer Verteidigungswall aus der Eisenzeit, König Knaps Dige. Man kann sehen wie die Hohlwegspuren an der Furt an der zugewachsenen Brücke aus dem 19. Jahrhundert zusammenlaufen.

Grathe Heide
Auf der Grathe Heide südlich von Thorning hat es mehrere Königsfehden gegeben. Im Jahre 1157 fiel Svend Grathe in der Schlacht gegen Valdemar den Großen.

Die Schlacht bedeutete den Sieg der Jütländer über die Soldaten aus Skåne (im heutigen Schweden) und Seeland. Die Geschichte zeigt, dass der Name Heerweg damals äußerst passend war.

Stenholt Skov
Der Wanderweg führt weiter durch den Stenholt Wald, ein alter Eichen-Niederwald. In den Niederwäldern wurden die Bäume an der Wurzel abgeschnitten, von wo die begehrten neuen Schösslinge heranwuchsen, die u. A. für Zäune und als Brennholz Verwendung fanden. Der Stenholt Wald wurde im Jahre 1988 unter Naturschutz gestellt um insbesondere das Eichendickicht und den lichtoffenen Wald zu erhalten. Es gibt ausgeschilderte Wanderwege und Infotafeln im Wald.

Klosterlund Museum
Im südlichen Teil des Stenholt Wald führt der Wanderweg am Klosterlund Museum vorbei. Hier kann man Überreste von Jütlands ältester Siedlung sehen (8000 v. Chr.). Die Siedlung die am Hof südlich des Museums gefunden wurde, stand Pate für eine der Steinzeitkulturen, die sog. Klosterlundkultur. Im kleinen Hügelhaus in der Nähe gibt es eine kleine Ausstellung über die damalige Landschaft. Hier haben Sie auch die Möglichkeit Ihr mitgebrachtes Essen zu genießen.

Bølling Sø
Der Bølling See wurde vor 10.000 Jahren während der Eiszeit gebildet. Nach und nach wurde der untiefe See mit dicken Schichten Torfmoos zugewachsen. Der See war der größte untiefe See auf dem Mitteljütländischen Höhenrücken der sowohl Richtung Osten zum Gudenåen und Richtung Westen zum Karup Å abfloss. In den 1870er wurde der See trocken gelegt, der Boden wurde aber nie gutes Ackerland. Das Gebiet wurde im Jahre 2003 unter Naturschutz gestellt und von 2004-2005 wurde der See wieder etabliert. Der See enthält das meiste seines Wassers von Quellen, weshalb das Wasser sehr sauber ist und für Pflanzen und Tiere einen guten Lebensort darstellt.

In der Gegend sind viele interessante Funde gemacht, u. A. in Verbindung mit der Torfgewinnung. Die bekanntesten sind die beiden Moorleichen, die Elling-Frau und der Tollundmann, sowie zwei kleine Bernsteinfiguren die Tiere darstellen.

Der Wanderweg führt nicht in das Dorf Kragelund, es sind aber nur etwa 3 km dorthin. Hier gibt es Einkaufsmöglichkeiten und eine Herberge.

Die Ochsenweg-Wanderroute führt westlich an Funder Kirkeby vorbei, es sind aber nur ein paar Kilometer dorthin.

ZUM NÄCHSTEN WANDERROUTE: FUNDER KIRKEBY - NR. SNEDE