Vrads Sande

Wanderetappe Funder Kirkeby - Nørre Snede

Foto: Hærvejen

Auf der Strecke von Tollund westlich von Funder Kirkeby nach Nr. Snede ist die Landschaft von tiefen Tunneltälern, einzigartige Dünenlandschaften, Plantagen und einige der saubersten Seen Dänemarks geprägt. 

Auf der Strecke von Tollund westlich von Funder Kirkeby nach Nr. Snede ist die Landschaft von tiefen Tunneltälern, einzigartige Dünenlandschaften, Plantagen und einige der saubersten Seen Dänemarks geprägt. Die Strecke führt am Wasserlauf Funder Å bei Hør-bylunde etwas östlich des Höhenrückens vorbei. Das tief eingeschnittene Flusstal steht im deutlichen Kontrast zur flachen Ebene Richtung Westen.


Skærbæk Plantage
In der Skærbæk Plantage gibt es mehrere schöne Heidegebiete mit Wacholderdickichte. Besonders das Gebiet etwa 1 km nördlich des Forsthauses ist sehenswert. Hier gibt es auch das geologisch inte-ressante Gebiet Dybdal.

Im südlichen Teil der Skærbæk Plantage, nördlich von Ansø Mühle, führt der Wanderweg entlang ei-nes teilweise gepflasterten Hohlweges, der vermutlich aus der Zeit der Ochsentreiber stammt.

Vrads
Nördlich von Vrads befindet sich eine geschützte Binnendünenlandschaft, mit Dünen, Glockenheide und Seen. Die Heide besteht aus sowohl trockenen und Feuchten Gebieten und es gibt viel Wacholder und Ginster. Außerdem findet man Glockenheide, Blaubeeren und Preiselbeeren.

In Vrads kann man den Laden Vrads Købmandshandel wo es auch einen Zeltplatz gibt besuchen.

Tingdalsøerne
Die Tingdal-Seen bezeichnen die Seen Rævesø, Grane Langsø, Kalgård Sø und Kongsø. Die Seen sind sehr sauber (nährstoffarm) und haben sehr klares Wasser. Die Seen werden Lobelie–Seen genannt, weil die Pflanze Wasser-Lobelie auf dem Seeboden wächst. Die Seen und ihre Umgebung stehen unter Naturschutz weil sie sehr leicht von Menschenhand beeinflusst werden können. Es ist deshalb verboten die Baum- und Buschfreien Seeufer zu betreten, sowie Baden, Angeln und Segeln in den Seen nicht erlaubt ist. Torup See ist dagegen ein normaler nährstoffreicher See wo die Bestimmungen ein Betreten des östlichen Seeufers zulassen.

Die Seen sind größtenteils vom Plantagen und Heidelandschaften umgeben. Westlich von Kalgård Sø und Kongsø liegt die Kongsø Heide. Hier wird Naturpflege betrieben um ein Zuwachsen zu verhindern und den Erikabewuchs jung zu halten. Auf der Heide gibt es einen kleinen eingedämmten See mit der Burganlage „Hansborg“.

Im Gebiet gibt es ausgeschilderte Wege und Informationstafel.

Südlich von Palsgaard Skov liegt die Herberge Nørhoved/Hærvejens Bondegaardsferie.

Nørre Snede
Auf der Strecke von Viborg ist Nørre Snede die erste etwas größere Stadt die man auf dem Heerweg begegnet. Weit zurück in der Geschichte war der Ort schon ein Knotenpunkt für Reisende auf dem Heerweg. Eine heilige Quelle, die dem Sct. Knud geweiht war, wurde von Pilgern aufgesucht. Ein Ochsen-pferch im Wald südlich der Stadt, deutet daraufhin, dass auch die Ochsentreiber in der Stadt Aufenthalt machten. Auf dem Friedhof befindet sich ein vor-zeitlicher Grabhügel. In der romanischen Kirche befindet sich ein sonderbarer Taufstein mit Löwenköpfen aus dem 12. Jahrhundert.

Der Wanderweg führt östlich um die Stadt, man muss also die Route verlassen um den Proviantkorb aufzustocken.

ZUM NÄCHSTEN WANDERETAPPE: NR. SNEDE - GIVSKUD