Hammer Bakker

Wanderetappe Jyske Aas-Hammer Bakker

Foto: Niels Fabech

Wanderroute durch den Höhenzug Jyske Ås Richtung Hammer Bakker (Großgemeinde Brønderslev). Die Route führt durch dieses teilweise mit Wald bedeckte, hügelige Hochland mit sehr abwechslungsreicher Natur. Im Nordosten liegt das breite Flusstal Voer Ådal.

Wanderroute durch den Höhenzug Jyske Ås Richtung Hammer Bakker (Großgemeinde Brønderslev). Die Route führt durch dieses teilweise mit Wald bedeckte, hügelige Hochland mit sehr abwechslungsreicher Natur. Im Nordosten liegt das breite Flusstal Voer Ådal und Richtung Süden befindet sich ein großes tiefliegendes Gebiet, das ganz um die Stadt Nørresundby herumreicht. Hier hat die Eiszeit die Hügel dem Erdboden gleich gemacht.
Jyske Ås
Bei der Wegpassage auf der Spitze des Hügels Fejborg Bakke findet man Information über die Umgebung, und etwas weiter nördlich liegt ein Langdolmen mit fantastischer Aussicht Richtung Osten. In der gesamten Umgebung auf beiden Seiten des Höhenzugs sind ungewöhnlich viele Grabhügel bewahrt worden.

Nach einer kurzen Strecke führt die Wanderroute auf einem Schotterweg in ein schönes, hügeliges Gebiet in dem sich Wiesen und Wald abwechseln. Von der Position 57o16’22’’N 10o12’39’’Ost aus kann man 23 km in Richtung Nordosten schauen und den Aussichtsturm Cloostårnet erkennen. Der höchste Punkt der Umgebung ist Brøndbak. Er ist 107 m hoch und ein geodätisches Postament.

Die Route führt weiter über die Straße Brøndbakvej, durch das Gebiet des Greifvogels Rotmilan, bis zum Übernachtungsplatz Slettingen, mit überdachten Übernachtungsstätten (Shelters). Von der Hügelspitze dieses Ortes kann man eine Senke mit der Quelle des Baches Ryå überblicken, Vendsyssels längstem und größtem Bach, der ein Areal von 600 km² entwässert. Richtung Süden kann man die Schornsteine des Industriegebietes von Aalborg erkennen.

Gevsmose See
Die unfruchtbaren Hügel des Höhenzugs waren früher eine Zufluchtsstätte der Ausgestoßenen, die sich in einer Hütte, die in einen Hang eingegraben war, durchschlagen konnten . Die Moränenhügel enthalten Lehm, der Feuchtigkeit zurückhält, so dass sich ein Moor bilden konnte. Dieses wurde für die Torfgewinnung ausgenutzt und dadurch entstanden die Seen von Grevsmose. Die Gletscher brachten Kies und Steine mit in dieses Gebiet. Die Steinart Rhombenporphyr, die in den Hügeln zu finden ist, stammt aus dem Oslofjord.

Um die Position 57o16’8’’N – 10o12’Ost auf der Spitze des Hügels Lyngbakken zu erreichen, muss man durch einen Zaun gehen, den man freundlicherweise wieder hinter sich schließen sollte (so dass die freundlich gesinnten isländischen Pferde in ihrer Umzäunung bleiben). Bei klarem Wetter kann man das Kloster Børglum erkennen, und scheint die Sonne auf den gelben Sand, sieht man auch die 32 km entfernt liegende Wanderdüne Rubjerg Knude an der Nordsee. In diesem Gebiet lebt ein großer Kronwildbestand.

Eine kleine Quelle, die am Rande des Höhenzugs entspringt, versorgt den Graben an der Ortseinfahrt nach Allerup mit Wasser. Bis ungefähr 2010 bezogen die Einwohner der Gegend hier ihr Trinkwasser. Das Wasser fließt unter der Straße Fældenvej hindurch.

Die charmante Wagenspur, auf der die weitere Route entlangführt, heißt Røgelhedegaarde.

Im südwestlichen Ende der Senke, die der Weg Larsgårdsvej überquert, liegt die heilige Quelle St. Nikolaus Helligkilde, die sich immer noch feucht halten kann.

Auf der anderen Seite des Weges Kvindbjergvej führt ein Feldweg auf eine Gruppe von 8 Grabhügeln aus der Bronzezeit zu .

Der See Klokkerholm Møllesø ist der zurzeit größte See in Vendsyssel. Bis 1915 trieb das Wasser eine Mühle an. Von hier aus fließt das Wasser mit dem Bach aus der Senke unterhalb von Slettingen zusammen in den Wasserlauf Ryå.

Hellevad und Hieligen Quelle St. Nicolai
Im Ort Klokkerholm ist die Kirche nach dem alten Namen der Gemeinde benannt, nämlich Hellevad. Die Kirche wurde Mitte des 12. Jahrhunderts dem Heiligen St. Nicolai gewidmet, an dessen Quelle diese Wanderroute schon vorbeigeführt hat. Direkt neben der Kirche befindet sich der größte Kaufmannsladen der Stadt.

Ørum
Die Kirche zu Ørum stammt aus der Zeit um das Jahr 1250 herum. Lars Dyrskjøt, welcher der Kirche Altarsilber geschenkt hat, liegt hier begraben. In Ørum begann in den 1970er Jahren übrigens Dänemarks großes Fetakäse-Abenteuer. Der Weg Digemarken führt zum Kultur- und Versammlungshaus „Oasen“: ein Platz mit überdachten Übernachtungsstätten (Shelters), Picknickhütte uvm. Hier gibt es selbstverständlich auch Wasser und Toiletten.

Von Ørum aus führt die Route weiter am alten Gutshof Nr. Ravnstrup, mit den gezackten Giebeln vorbei, und weiter zur Kreuzung beim Weg Tylstrupvejen. Von hier aus sind es ungefähr 2,5 km bis nach Hjallerup, ein Ort mit Gasthaus, Schwimmhalle und vielen Geschäften. Der Jahrmarkt Hjallerup Markt, der hier jährlich am ersten Wochenende im Juni stattfindet, ist der größte Pferde- und Krämermarkt des Landes.

Nun führt die Route weiter über das Moor Ørum Mose, ein tiefliegendes Gebiet und früher Grund des Eismeeres. Von hier aus strömt Wasser zu beiden Seiten, der Wasserlauf Gerå Richtung Osten in den Kattegat und Lindholm Å Richtung Westen, um den Wikingerplatz von Lindholm Høje herum, in den Limfjord.

Der Weg führt weiter am Rande des Moores entlang, über Kjellingbro und die Brücke Møgelkær Bro auf das Dorf Grindsted zu.