Både ved Hald Sø

Wanderetappe Viborg - Thorning (28 km)

Foto: Steen Ancher

Auf der Strecke vom alten mittelalterlichen Zentrum mit dem Dom, bis zum Gebiet westlich des Dorfes Thorning, gehen Sie durch das einmalige Gebiet bei Hald und Dollerup Hügel.

Viborg
Die Wanderroute nimmt ihren Anfang am Dom von Viborg und es geht von hier durch das Zentrum am Bahnhof entlang zur Viborg Plantage.

In Viborg können Sie den Dom, die Dominikanerkirche, verschiedene Museen oder das Viborg Pilgerzentrum besuchen. Schauen Sie im Fremdenverkehrsbüro (VisitViborg) vorbei um mehr Infos zu Erlebnismög-lichkeiten in der Umgebung zu erhalten.

Finderup Høj
Auf dem Weg aus Viborg finden Sie den Finderup Høj an der Erik Glippingsvej. Vom Hügel aus

konnten die Reiter des Königs die brennende Scheune Finderup Lade sehen, wo der König Erik Glipping während der Sct. Cäcilia Nacht im Jahre 1286 ermordet wurde. Weiter geht es entlang eines tiefen zugewachsenen Hohlweges, der damals genau so hätte aussehen können.

Die Heerweg-Wanderroute führt im Gegensatz zum Heerweg nicht am Hærvejs teppich oder dem Heerwegstein vorbei.

Langskov
Zwischen den knorrigen Bäumen im Eichendickicht in Langskov gibt es mehrere Hohlwege. Die Wanderroute führt direkt durch das Eichendickicht zum Zeltplatz im Wald Lille Traneskov, von wo sie zum Gasthof Niels Bugges Kro weiterführt.

Hald
Hald und die Hügellandschaft Dollerup Bakker ist ein Gebiet mit einer einmaligen Konzentration von sowohl Kultur- als auch Naturgeschichte. Am Herrensitz Hald Hovedgård kann man die Überreste der vier ehemaligen Gebäude sehen. Niels Bugges Hald liegt wie eine zirkuläre Wallanlage am Niels Bugges Kro und auf einer Landzunge im See findet man die Überreste einer Burg, die vom letzten Bischof in Viborg, Jørgen Friis erbaut wurde.

Dollerup Bakker
Die Landschaft ist dramatisch, von den Eismassen und dem Schmelzwasser während der letzten Eiszeit erschaffen, abgegrenzt von den Dollerup Bakker im Osten und der flachen Heide im Westen. Der Ort ist eines der wichtigsten Landschaftsgrenzen in Dänemark und wird auch „Tüpfelchen über dem I der dänischen Eiszeitgeologie“ genannt.

In der Scheune am Hald Hovedgård gibt es eine Ausstellung über die Natur und Kultur der Umgebung. Hier kann man sich anhand von Landschaftsmodellen einen Eindruck über die Bedeutung des Eises für die Landschaft machen. Die Tische und Bänke laden gleichzeitig zu einer

Pause ein. Hier findet man auch die nördlichste der Heerwegherbergen.

Skelhøje
In Skelhøje haben Sie keine Möglichkeit einzukaufen, aber Sie können hier ein Bus nach Frederiks nehmen mit guten Einkaufsmöglichkeiten. Folgt man der Wanderroute ohne Abstecher zu machen gibt es erst in Kragelund wieder eine Einkaufsmöglichkeit. Proviantieren Sie also in Frederiks!

Das Gebiet südlich von Skelhøje ist geprägt von Plantagen die Ende des 18. Jahrhunderts und die darauf folgenden 50 Jahre angepflanzt wurden. Die Na-delbaumplantagen verdrängten die Heidelandschaft und die kleinen Eichendickichte.

In der Plantage südlich von Skelhøje gibt es eine dichte Konzentration von Grabhügel. Allein in der kleinen Havredal Plantage hat es mehr als 50 Grabhügel aus der Steinzeit gegeben. Versuchen Sie mal wie viele Sie heute finden können. Einige der größeren Hügel liegen auf einer geraden Linie und früher wurden sie als Wegmarkierung benutzt. Die Sicht ist heute jedoch von der Plantage versperrt.

Stendal Plantage
Stendal ist ein markantes Tal entlang des Nordrandes der Stendal Plantage. Im Tal kann man mehrere schöne Hohlwege sehen. Dort wo der Wanderweg in südwestlicher Richtung entlang des Tales führt, gibt es Überreste von gepflasterten Hohlwegen. In der Ulvedal Plantage, wo der Wanderweg Richtung Süden führt, gibt es auch etliche Hohlwege.

Jens Langknivs Höhle
In der südwestlichen Ecke des Ulvedal Plantage liegt ein gut erhaltener Lang-dolmen aus der Steinzeit. Die 4000 Jahre alte von den Ortsansässigen genannte Jens Langknivs Höhle ist 40 Meter lang und hat 2 Kammern. Den Namen Jens Langkniv findet man in der Dichtung von St. St. Blicher wieder.

Blicheregnens Museum
Sie können einen Abstecher in das etwa 2 km östlich des Wanderweges liegende Thorning machen, um einzukaufen oder Blicheregnens Museum zu se-hen. Steen Steensen Blicher war von 1819-1825 Pfarrer in Thorning. Von hier aus wanderte er oft hinaus in die Heidelandschaft und ein Großteil seines Werkes ist mit der Gegend verbunden. Er wohnte im Pfarrhof wo heute das Blicheregnens Museum eingerichtet ist. Im Museum sind Lokales, Kulturerbe sowie Erinnerungen an das Leben Blichers ausgestellt. Das Museum gibt eine gute Einführung in die Umgebung bevor es weiter entlang des Heerweges geht.

ZUM NÄCHSTEN WANDERETAPPE: THORNING - FUNDER KIRKEBY