Haerulfstenen 3 m kvinde

Wanderetappe Vojens-Røde Kro

Foto: Hærvejen (MH)

Auf der Strecke von Vojens nach Rødekro befinden sich mehrere sehenswerte Kulturschätze. U.A. kommen Sie an der ersten der charakteristischen Heerwegbrücken, die Immervad Brücke vorbei. Sie werden auch den sog. Hærulf-Stein sehen und südlich von Hovslund Stationsby befindet sich die alte a

Tørning Mølle
Hinter Vojens führt der Wanderweg in südöstlicher Richtung zur Mühle Tørning Mølle. Im 14. Und 15. Jahrhundert gab es Kampfhandlungen zwischen Holsteinische Grafen und dänische Könige und die größte Burg Südjütlands, Tørninghus spielte dabei eine große Rolle. Die Burg lag auf einer Halbinsel im Tal Haderslevdal und konnte durch diese Lage den Verkehr im Gebiet kontrollieren.

Die Mühle Tørning Mølle wurde im Jahre 1908 erbaut und beherbergt heute ein funktionierendes Strom- und Wasserkraftwerk. Nördlich der Mühle befindet sich eine Mühlenbrücke die kurz vor dem 1. Weltkrieg von deutschen Pioniersoldaten erbaut wurde.

Im Park gibt es seltene Bäume und gute Aufenthaltsorte. Im „Herredsfogdens Hus“ sind ein Informationszentrum und eine Landschaftsausstellung eingerichtet.

Vedsted
Hinter Tørning Mølle führt der Wanderweg weiter in südlicher Richtung nach Vedsted wo man proviantieren kann. Auf der Strecke von Vedsted Præstevej zum See Vedsted Sø führt der Wanderweg an mehreren Hügel aus der Bronzezeit vorbei. Um den See führt ein Weg herum und am südöstlichen Ende befinden sich ein Freibad und eine Grünanlage.

Pothøj
Von der LI. Vedbølvej führt ein Pfad hinauf zur Anhöhe Pothøj, die auf der Westseite einen hochgelegenen Observationsbunker der Sicherungsstellung Nord hat. Die von 1916-1918 errichtete Sicherungsstellung Nord war eine Befestigungsanlage, die quer durch das damals deutsche Südjütland verlief. Ursprünglich bestand die Anlage aus 900 Betonbunkern, wovon heute 31 zugänglich sind.

Abkær Mose und Stengelmose
Die Route führt Sie am Rande der unter Naturschutz stehenden Hochmoorgebiete von Abkær Mose und Stengelmose vorbei. An der Landstraße zwischen den Mooren gibt es etwa 500 Meter westlich der Strecke einen Vogelturm von wo Sie über das Moor Abkær Mose blicken können.

Die Brücke Immervad Bro
Danach geht es weiter hinunter zum Wasserlauf Immervad Å, wo die Brücke Immervad Bro dem Reisenden seit 1776 eine Überquerungsmöglichkeit über dem Wasserlauf gegeben hat.

Die Brücke ist aus einem gespaltenen Feldstein, den sog. „Skovby-Stein“ gebaut. Früher gab es hier vermutlich eine Holzbrücke, der Name deutet aber darauf hin, dass der Ort als Furt schon vor der Errichtung der Brücken benutzt wurde.

Hærulfsteinen
Kurz bevor Sie nach Hovslund Stationsby kommen, wo es Einkaufsmöglichkeiten gibt, befindet sich am Straßenrand ein bemerkenswerter Runenstein. Die Inschrift ist nicht lang, nur der Name „Hærulf“- oder „Hairulfr“, wie der Runenschreiber im 10. Jahrhundert geschrieben hat. Der Stein wurde als deutsche kriegsbeute im Jahre 1864 nach Berlin gebracht und erst im Jahre 1952 kam er wieder auf seinen ursprünglichen Platz zurück.

Den Strangels-Hügel
An der gleichen Stelle kann man östlich der Straße einen Hügel aus der Bronzezeit, den Strangels-Hügel sehen. Südlich des Hügels steht ein 2 Meter hoher Bautastein. Der Sage nach dreht sich der Stein nach dem Duft von Brot. Von der Raststelle am Weg haben Sie Zugang zum Hügel und dem Stein.

Damgaard Mühle
Ein paar Kilometer hinter Hovslund Stationsby können Sie einen Abstecher zur Damgaard Mühle etwa 1 Kilometer westlich der Ochsenwegroute machen. Die Mühle die aus dem Jahre 1867 stammt ist liebevoll restauriert. Sie war u. A. als Buchweizenmühle in Betrieb und die Anlage die noch heute intakt ist, ist eines der am besten erhaltenen Dänemarks. Von der Hauptstraße unter der Eisenbahnstrecke oder über Hovslund Stationsby haben Sie Zutritt zur Mühle. (Vom 1. April – 1. November von 10-17 Uhr geöffnet)

Vendersvold Verteidigungsanlage
Weiter entlang der Strecke kommen Sie durch Øster Løgum wo ein paar Kilometer südlich die Vendersvold Verteidigungsanlage aus dem 3. Jahrhundert liegt. Die Anlage hat eine Länge von 3 km gehabt, wovon man heute noch die 500 Meter sehen kann. Die Anlage besteht aus einem Wall und einen Graben, der heute ein Hohlweg ist. Von der Ochsenwegroute haben Sie Zutritt von der Raststelle an der Andholmvej. Etwa 1700 Jahre nach dem Errichten der Wall-anlage wurde eine neue Verteidigungsanlage gebaut. Am westlichen Teil liegt eine gut erhaltene Kanonenbatterie, die „Andholmbatterie“, Teil der Sicherungsstellung Nord.

Gasthof in Rødekro
Der Ochsenweg Hærvejen führt direkt vorbei am alten Gasthof in Rødekro und weiter entlang der Hauptstraße in Rødekro. Meistens wird der Gasthof nach dem Namen der Stadt benannt, hier ist es aber umgekehrt. Der Gasthof aus dem Jahre 1642 hat der Stadt seinen Namen gegeben. In Rødekro haben Sie Möglichkeit einzukaufen.

Südlich von Rødekro bei der Rise Kirche steht der Wegstein von Christian VII am Straßenrand: „Weg nach Flensburg und Sleswich“. Die romanische Kirche mit ihren Mauerbefestigungen am Turm hat eine gut erhaltene Einrichtung aus dem Mittelalter.

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